Über mich

Ich finde es wahnsinnig schwierig, mich selbst zu beschreiben. Aber da ich auf euren Blogs in aller Regel als erstes die „Über mich“-Seite ansteuere ist mir klar, dass ich euch zumindest den Versuch schulde. Deshalb folgt nun eine Abfolge unnützen Wissens in Form einiger Fakten über die Person der „Marianne Spiller“ – Fakt 23 wird euer Leben verändern! 1

Marianne Spiller

Von 1 bis 5

  1. Es ist mir vergönnt, meinen Traum zu leben: ich habe mein Hobby, die Systemadministration, schon vor vielen Jahren zum Beruf gemacht. Inzwischen lautet die Headline „Senior Systems Engineer“ mit dem Untertitel „System Archaeologist“ – und manchmal auch dem Postskriptum „im nächsten Leben was mit Auberginenzüchten in Südfrankreich“.

  2. Als Ausgleich hierzu schreibe ich so vor mich hin (SCHWURBELN FTW!) oder ergehe mich in Handarbeiten unterschiedlichster Art. Zielsetzung: irgendwann die nötigen Fertigkeiten zum Nähen einer ideal passenden, vorne durchzuknöpfenden Bluse nebst farblich passendem BH erlangt zu haben; we’ll see.

  3. Ich schaue seit fast 20 Jahren kein lineares Fernsehen, nutze aber auch Streamingdienste & Co. nur sehr rudimentär – meine Unkenntnis in Bezug auf Filme und Serien bestürzt andere nicht selten zutiefst.

  4. Ohne die Fotografie bin ich kein Mensch, und ich schleppe meine Kamera kilometerweit durch Wald und Feld – auf meiner Gallerieseite urban-exploring.eu finden sich Eindrücke dieser (leider inzwischen viel zu seltenen) Touren.

  5. Im Chaos kann ich nicht denken: meine Arbeitsumgebung ist üblicherweise ziemlich aufgeräumt, und jedes $DING hat seinen Platz – muss ich mein Handwerkszeug suchen, werde ich fürchterlich ungeduldig.

Von 6 bis 10

  1. Ich fahre wahnsinnig gerne Motorrad und routiniert Auto – mit einer Vorliebe für PS-lastige Vehikel mit sportlicher Übersetzung. Da ich jedoch Kinder habe ist mein Auto ein familientaugliches Großraumbüro mit dem Sound eines Traktors und dem Wendekreis eines Panzers.

  2. Ich kann ziemlich gut die Klappe halten, meide Menschenansammlungen und hasse es, im Mittelpunkt zu stehen – was mich zu einer (meiner Meinung nach) beschissenen Rednerin (und vermutlich zu einer noch beschisseneren „Über mich“-Seiten-Schreiberin) macht.

  3. Im Umkehrschluss habe ich ein Faible für Stimmen; und es gibt Stimmen (wenige, aber es gibt sie), denen ich stundenlang zuhören könnte – selbst wenn ich nicht im Ansatz verstünde worum es gerade geht.

  4. Sowieso liebe ich liebe es Menschen zuzuhören, die für das, was sie tun, wirklich brennen; das fasziniert und inspiriert mich zugleich.

  5. Wo auch immer, es zieht mich ans Wasser: ob Seen, Flüsse oder das Meer, ich will immerzu am Wasser herumlaufen. Ich träume von einem winzigen Häuschen am Meer, in dem ich den Wellen zuhören und kitschige Roman-Bestseller (unter Pseudonym, versteht sich) schreiben kann.

Von 11 bis 15

  1. Jeder hat eine Geschichte zu erzählen. Ich höre gerne zu.

  2. Ich lehne Obst rigoros ab – in jeglicher Darreichungsform, von „raw“ über „Kuchen“ bis „Wein“.

  3. Um beim Thema Essen zu bleiben: während andere sich da gerne als Genussmenschen betiteln, ist es für mich ein notwendiges Übel, das mich sowohl bei Zubereitung als auch Verzehr zu viel Zeit kostet. Essen in Gesellschaft bedeutet für mich überwiegend Stress.

  4. Um die Verwirrung zu vervollständigen: ich kann ernsthaft gut kochen und backen. Bisweilen bin ich der lebende Widerspruch – angeblich.

  5. Oft wünschte ich, der Tag hätte mehr als 24 Stunden – weil es doch so viel mehr gibt, was ich unbedingt noch ausprobieren muss. Als ruheloser Geist mache ich eigentlich immer irgendwas – und werde deshalb häufiger mit einem Eichhörnchen verglichen (danke, ey!).

Von 16 bis 20

  1. Ich habe generelle Probleme mit Insekten, spreche niemals auf Anrufbeantworter, gehe grundsätzlich zu spät zu Bett und bin definitiv die, die einen zu lockeren Umgang mit Gewebeband hat.

  2. Ich sauge die Stimmungen der übrigen Anwesenden auf wie ein Schwamm und kann mich nicht dagegen wehren. Das ist bisweilen wahnsinnig anstrengend.

  3. Ich kann mich nur wohlfühlen, wenn sich alle um mich herum wohlfühlen; anderen eine Freude zu bereiten bereitet mir Freude.

  4. Ich trage seit über 20 Jahren die gleichen Ohrringe – sie sind praktisch, pflegeleicht und ich kann damit Reset-Nubsis an Elektroschrott betätigen.

  5. Grelles Licht, laute Geräusche und ich – wir werden keine Freunde mehr in diesem Leben.

Von 20 bis Ende

  1. Ich kann nicht beziehungsweise nur schlecht vorwärts einparken.

  2. Ich habe in erster Linie deshalb so lange Haare, weil ich sowohl Smalltalk als auch fremde Hände auf meinem Kopf nicht ausstehen kann.

  3. Ich hatte viele Jahre Musikunterricht und es ist nie jemandem aufgefallen, dass ich – bis heute übrigens – quasi keine Noten lesen kann; ich spiele komplett nach Gehör.

  1. Ich hab gelesen dass es witzig ist, die Anzahl der Fakten vom Lebensalter abhängig zu machen. Aber so viele fallen mir beim besten Willen nicht ein… ↩︎