Kollaboratives Bloggen

Diesen Beitrag schrieb ich 1 Jahr und 10 Monate zuvor; die nachfolgenden Ausführungen müssen heute weder genau so nach wie vor funktionieren, noch meiner heutigen Meinung entsprechen. Behalte das beim Lesen (und vor allem: beim Nachmachen!) bitte stets im Hinterkopf.

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Mein Plan eines kollaborativen Bloggens geistert mir schon länger im Kopf herum; jetzt setze ihn endlich auch um.

Ich habe in den letzten Tagen mal wieder großes Blog-Umgraben veranstaltet: JS auf aktuellen Stand gebracht, das Laden der Google-Fonts von extern eliminiert, ein paar (wenn auch noch nicht alle) Unschönigkeiten gefixt, das Repository aufgeräumt.

Es läuft wirklich gut seit der Umstellung auf Jekyll – es kommt wieder etwas Bewegung in das Projekt, Artikel-Entwürfe stecken in der Queue. Die Umgewöhnung auf den neuen Workflow war enorm, und ich hab mich nicht an allen Stellen leicht damit getan; inzwischen weiß ich aber schon gar nicht mehr, wie es je anders gehen konnte.

Und endlich hatte ich nun auch Zeit und Lust, den Plan des „kollaborativen Bloggens“ final umzusetzen.

Die Idee…

Andere machen das schon länger und umfassender, so wie Kris zum Beispiel, und mir gefällt die Idee ausnehmend gut: liest man einen Artikel und hat Ergänzungen/ findet Schreibfehler/ whatever, so wandert man auf GitHub und macht selbst einfach mal eben – statt den Urhebenden (gibt es das Wort?) direkt anzuschreiben (was bei großer Nachrichtenmenge auch gerne mal untergehen kann). Unterm Strich und wenn es gut läuft profitieren da alle von.

Für einen Teilbereich meines Blogs habe ich das nun auch umgesetzt: Artikel mit dem Tag community stecken ab sofort in einem öffentlich zugänglichen Repository auf GitHub. Ich überlege noch, welche der bestehenden Artikel ich eventuell ebenfalls dorthin umziehen werde.

Ihr habt Ergänzungen, die einen unbedingten Mehrwert für die Netzgemeinde bieten? Die deutlich über „dieses Shell-Kommando wäre $anders aber $schöner hinausgehen? Dann steht es euch zukünftig frei, PRs zu erstellen.

Warum nicht das gesamte Blog auf github.io?

Dafür gibt es mehrere Gründe, und jeder ist für sich gesehen schon K.o.-Kriterium für mich: Die sehr alten technischen Inhalte zum Beispiel (das Blog ist im 16. Jahr) sind generell frozen – sie stellen den Istzustand von damals dar, mehr nicht und nicht weniger.

Weiter habe ich mehrere Jekyll-Plugins eingebunden, deren Einsatz auf github.io nicht erlaubt wäre – ein Verzicht käme mir aber einem Rückschritt gleich. Und den möchte ich nicht.

Nicht zuletzt würde ich nicht alles und jedes, was ich schreibe, von einer gesichtslosen Menge „verbessern“ lassen wollen: unixe.de ist kein reines Tech-Blog (und war es auch nie), viele Artikel sind sehr persönlicher Natur und mein sozusagen, mein ganz allein.

Bitte seid konstruktiv – und nett!

Ich freue mich über jeden PR, es sei denn, er ist blöd – dann nämlich nicht. Vergreift er sich im Ton oder ist reine Selbstdarstellung, lese ich ihn mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht zu Ende und schließe ihn.

Fazit: schaunmermal!

Wenn man solche Dinge frisch angeht, bildet man sich ja gerne ein, innerhalb kürzester Zeit in PRs zu ertrinken … Ich vermute eher nicht, dass das der Fall sein wird. 😂 Ich mach das und schaue, inwiefern es sich bewährt; übersteigt der Nervfaktor den Nutzen, ist es („Git sei Dank“, haha!) ja auch schnell wieder rückgängig gemacht.

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Hintergrundbild: Halva-Eisbecher der besten Eisdiele der Welt, 1500x 1000px, Bild genauer anschauen – © Marianne Spiller – Alle Rechte vorbehalten

Du nutzt etwas ähnliches, aber besser, magst die von mir eingesetzte Software nicht, findest das alles gänzlich überflüssig und würdest es sowieso ganz anders machen? Das ist wunderbar – du solltest unbedingt einen eigenen Artikel in deinem Blog dazu schreiben!

Habe ich jedoch etwas missverständlich formuliert, gar ganz ausgelassen oder mich vertippt?
Artikel in diesem Bereich kannst du überarbeiten und ergänzen!
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Eure Gedanken zu „Kollaboratives Bloggen“

Ich freue mich über jeden Kommentar, es sei denn, er ist blöd. Deshalb behalte ich mir auch vor, die richtig blöden kurzerhand wieder zu löschen. Die Kommentarfunktion ist über GitHub realisiert, weshalb ihr euch zunächst dort einloggen und „utterances“ bestätigen müsst. Die Kommentare selbst werden im Issue-Tracker und mit dem Label „✨💬✨ comment“ erfasst – jeder Blogartikel ist ein eigenes Issue. Über GitHub könnt ihr eure Kommentare somit jederzeit bearbeiten oder löschen.