Spiegelfliese Kopfstock

wall < "Kopfstock"

Broadcast message from spillerm@unixe.de (pts/1) (Mi Jun 24 20:19:19 2009):
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Diesen Beitrag schrieb ich vor 9 Jahren. Behalte das beim Lesen bitte im Hinterkopf.

Vergangenes Wochenende haben wir — der Zwitschernde und meinereiner — uns gelangweilt: wir standen im Wald herum, unser Freund war »an der Front«, und wir mussten in völliger Stille seiner Rückkehr harren. Dabei erfanden wir das Spiel »Kopfstock«: man nehme einen mittelgrossen Ast und breche ihn in etwa gleich grosse Stücke. Anschliessend suche man sich ein Baumskelett, idealerweise etwas höher als man selbst, und bewerfe es mit der Ast-Munition, die man zuvor erstellt hat. Ziel des Spiels: der Ast muss an den toten Baum und dann dem Spieler an den Kopf fliegen. Das gibt einen Punkt.

Spiegelfliese KopfstockLeider hat der Zwitschernde während des Spiels unser Spielfeld zerstört und den toten Baum umgeworfen; wäre er ihm auf den Fuss gefallen, so hätte das zehn Sonderpunkte ergeben, aber hätte zugleich auch sein Ausscheiden als Mitspieler bedingt. Das am Boden liegende Baumskelett stellt nunmehr die Königsdisziplin in Sachen Kopfstock dar: schafft man es nach wie vor, das Spielfeld mit Stöcken zu bewerfen und weiterhin am Kopf getroffen zu werden, gibt das 15 Punkte.

Das Ende des Spiels ist erreicht, wenn entweder die Munition zur Neige oder aber einer der Mitspieler aufgrund seiner Kopfverletzungen zu Boden geht; ein herrlicher Spass für alle, die an einem trüben Wochenende auf dem Gelände einer an sich verlassenen Kaserne stehen, jedoch nicht photographieren können, da die Paintball-Spieler (mal wieder!) schneller waren…

Softair-Spieler bedingen den radikalen Abbruch der Erkundung der ersten Location, Paint-Baller den der zweiten. Schneidestacheldraht und Wachhunde an der dritten Location — und Kühe (!) rund um die vierte. Dann Regen. Trotzdem — oder gerade deshalb? — eine prägende Tour, an die ich sicher noch sehr lange zurückdenken werde.

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  1. Mmmhh, „Spielfeld zerstört“ hört sich so hart an, ich habe lediglich eine neue Variante ins Spiel gebracht — „Fussstock“ ;-) Wobei bei dieser Variante das Auswerfen des Auges (vom Einfallswinkel und der Kopfhaltung her recht wahrscheinlich, sollte sich der zerkleinerte Ast in etwa wie ein Flummi verhalten) zweimal hintereinander mit sich bringt, dass sich der Spieler nach Hause führen lassen muss. :-D
    PS: Das Fliesenbild ist der Hammer!!!
    PPS: Boah was ein Gelabber, ich bin im Zwitschern geübter.

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