Verdammter Spam!

Diesen Beitrag schrieb ich 13 Jahre und 11 Monate zuvor; die nachfolgenden Ausführungen müssen heute nicht unbedingt noch genau so funktionieren. Behalte das beim Lesen (und vor allem: beim Nachmachen!) bitte stets im Hinterkopf.

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Dieser verdammte Spam in allen Ecken regt mich mit jedem Tag etwas mehr auf! Die arme Maschine ist in zunehmendem Maße mit nichts anderen mehr als dem Versuch befasst, Gut von Böse zu unterscheiden – zu Lasten von Ressourcen und Performance.

Spam-Filter und Krams bekämpfen ja auch nur die Symptome und nicht die Ursachen; das Netz ist selbst unter Verwendung von Adblock Plus und ähnlichem nur noch bedingt benutzbar, und die Innenstädte ähneln mit ihren riesigen Screens und Displays an Hochhäusern, in U-Bahn-Stationen und in allen verfügbaren Kneipen mehr und mehr 90er-Jahre-Websites voller animierter GIFs – der Wunsch nach einer TV-B-Gone für die eigene Jackentasche wird immer stärker…

Es nervt mich, dass ich entgegen meinem Willen von allen Seiten mit solchem Kram bombardiert werde und mich kaum dagegen wehren kann. Ich will kein „RedBull fur mein bestes Stuck“, mich interessiert nicht die Bohne, ob „Alisa – nass und willig“ ist oder nicht, ich will nicht ausprobieren, ob man nur einmal lebt oder eben doch nicht, und dieser ganze Trackback-Mist in Bezug auf Online-Poker ist auch unmöglich. Kommentare verbieten? Trackbacks verbieten? E-Mail-Adressen blocken oder jeden Monat eine andere verwenden? All das führt die jeweilige Grundidee, die dahintersteht, ad absurdum – und auch das nervt mich.

Das Netz ist tot. Es weiß bloß noch keiner.