Retro Augenkrebs Nachbarn

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Broadcast message from spillerm@unixe.de (pts/1) (Do Okt 18 19:45:37 2007):
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Diesen Beitrag schrieb ich vor 11 Jahren. Behalte das beim Lesen bitte im Hinterkopf.

Gerade komme ich von einem $NACHBARN, dessen Rechner sich »irgendwie komisch« verhält; telefonische Rücksprache im Vorfeld ergab, dass es sich um einen recht neuen PC handle, »mit Windows MD und Mäc Affe«. Nungut.

In der Tat zeigte die Kiste ein sehr zweifelhaftes Verhalten; unter anderem funktioniert der Link auf »Eigene Dateien alte Platte« nicht (mehr). Kein Wunder: das System weist auch nur noch eine einzige, nämlich die Systemplatte, aus. Die zweite Platte hängt zusammen mit einem DVD-Brenner an einem PCI-IDE-Adapter, und nicht nur, dass auch besagter Brenner nicht mehr gefunden wird: zieht man die Karte aus ihrem Slot, geht der ausgeschaltete Rechner wie von Geisterhand an *kopfschüttel*. PC-Kram!

Die gute Neuigkeit: nein, es ist nicht die Platte die kaputt ist — obwohl es sich gelohnt hätte: es ist die Datenplatte, und es gibt kein Backup — sondern wohl nur der dumme Adapter, und überdies ist Garantie auf der Kiste: hollaria! Also einfach zum Händler fahren und ihm das Ding vor die Füsse schmeissen. Bin mal gespannt, was sie $NACHBARN erzählen werden, was angeblich alles kaputt ist — hihi, wir wissen es besser ;) $NACHBAR jedenfalls scheint auch recht erleichtert (was ich gut verstehen kann), somit sind erstmal alle soweit zufrieden.

Oh, und meine Kamera hab ich heute zurückbekommen, die Nikon F-301: sie ist repariert, und weder sie noch Objektiv haben Schaden davongetragen. Ich hatte fast nicht damit gerechnet, dass der gute Mann das hinbekommen würde — es war wirklich eine ziemlich verfahrene Situation — und ich freute mich fast tot. Für seine Arbeit nahm er nichts (und mit nichts meine ich keinen Cent); er sagt, das sei Service am Kunden. Er muss Stunden damit zugebracht haben, und ich hatte ein richtig schlechtes Gewissen: da gibt man die Filme dort in Entwicklung, wo’s am günstigsten ist, und zwei Häuser nebenan ist ein Photoladen der von jemandem betrieben wird, der offenkundig mächtig Ahnung von der Materie hat — und ich weiss nicht, wie sehr sein Geschäft noch floriert in Zeiten der Digitalphotographie.

Und vielleicht würde es sich tatsächlich lohnen, die Bilder von ihm entwickeln zu lassen — auch wenn es teurer ist. Tatsache ist: die Bilder von dem französischen Friedhof hat er entwickelt, und sie sich phantastisch, die Bilder von der Ligne Maginot hingegen waren Massen-Entwicklung und eher… naja, nicht schlecht, aber doch nichtssagend

Na, ich hab mir gerade mal meine Teetasse eingefangen: jawohl, TEE. Mein Kollege ist schuld: dauernd schleicht er um unseren Doppelschreibtisch und trägt dampfende, $riechende Gefässe vor sich her, und bei näherer Betrachtung entpuppt sich deren Inhalt dann als Tee — in (fast) allen Farben und Formen.

Aber wahrscheinlich ist Tee das kleinere Übel — vor allem im Vergleich zu Cola. Ich hatte mich so sehr auf ein schönes, kühles Glas Cola gefreut, ich hatte es gerade angesetzt als die Kollegin mir zu erzählen anfing, dass mit Cola Schweine (!) gemästet werden etc. pp. Mir verging irgendwann tatsächlich der Appetit, sie hingegen erwischte ich eine halbe Stunde später am Kühlschrank — wo sie sich gerade ein Glas Cola einschenkte.

Natürlich bin ich nun daran schuld, dass sie dieser ihrer alten Sucht nun erneut verfallen ist.

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  1. hm, wobei ich mir eben die frage stelle, was das chemische entwickeln der bilder mit den darauf eingefangenen objekten und stimmungen zu tun hat…

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