Es regnet, und ich hasse alles...

Diesen Beitrag schrieb ich 15 Jahre und 1 Monat zuvor; die nachfolgenden Ausführungen müssen heute nicht unbedingt noch genau so funktionieren. Behalte das beim Lesen (und vor allem: beim Nachmachen!) bitte stets im Hinterkopf.

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Der Tag fing prima an: missgelaunt wurde ich wach, die Katze meckerte, sobald ich mich bewegte, und Kopfschmerzen hatte ich auch. Beknackt.

Dennoch wuchtete ich meinen corpus grave in Richtung Kaffeemaschine, den schließlich hatte ich heute noch was vor:

  • Die Netra t1 per netboot mit NetBSD zu versorgen und
  • in den ALDI fahren zwecks Wiederauffüllung meiner Trinkwasserbestände.

Bewehrt mit Espressotasse und Aschenbecher nahm ich also im Schneidersitz vor meinem WY520 Platz und verliess dieses 90min später unverrichteter Dinge wieder. Die Fehlermeldungen obskur (‘code 60’, ‘permission denied’,…), die Netra klang wie ein Lungenkranker im Endstadium und die Kopfschmerzen brachten mich ohnehin fast um. Frischluft, wie ein guter Freund meinte, oder ein warmes Bad; ersteres liess sich mit dem ALDI-Vorhaben leichter koppeln, und so sprang ich ins Auto.

Mein erster Zwischenstop galt der Apotheke. Mein zweiter Zwischenstop galt ALDI. Hernach sprang das Auto nicht mehr an.

Ich weiß wirklich nicht, warum sowas dauernd passieren muss; vor allem, warum es mir dauernd passieren muss. Ein netter Mensch lieh mir sein Handy, so dass ich die (glücklicherweise nahegelegene) Werkstatt kontaktieren konnte. Der kichernde KFZ-Meister bewunderte die Dünenlandschaft rund um den Motorblock (Überbleibsel der Autobahn-Überschwemmung) und fasste den Mist in einem Satz zusammen:

„Frau Spiller – Sie haben Geld und ich brauche welches!“

Ich konnte es mir, tapfer wie ich bin, verkneifen, an seinen dämlichen Borgward zu treten; ich bin mir ziemlich sicher, dass ich ihm den Wiederaufbau der Mühle vollständig finanziert habe… Na, der Tag ist jedenfalls gelaufen; ich esse jetzt solange Schokolade, bis a) entweder die Kopfschmerzen weg sind oder aber b) die Übelkeit so sehr dominiert, dass mir die Kopfschmerzen nicht mehr auffallen.