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Jahresrückblick 2016

2016 geht zu Ende - Zeit für ein kleines Resumée, ein paar Gedanken und ein paar Vorsätze.

Das Jahr 2016 neigt sich dem Ende zu, und es war ein überraschendes Jahr, anstrengend, oft ärgerlich, aber eben auch oft richtig toll. Wie das halt so ist.

Bedauerlicherweise war der Frühsommer von meinem Unfall dominiert, der mich für zu lange Zeit zu sehr außer Gefecht setzte; das schlägt aufs Gemüt und macht einsam. Die Folgen des gerissenen Kreuzbands spüre ich bis heute, und vermutlich wird das immer der Fall sein. Im Umkehrschluss ist 2016 das Jahr, in dem ich ernsthaft begonnen habe, Sport zu treiben — eine für den, der mich kennt, eher unerwartete Entwicklung. Aber eben auch keine schlechte.

Mein Blog feierte seinen 10. Geburtstag und hat seine feste Ecke im großen weiten Internet gefunden. Seine Reichweite ist höher denn je. Manchmal erhalte ich Feedback von Lesern — Kommentare, Tweets, Emails –, dass meine Artikel ihnen geholfen oder sie gar angefixt haben. Und dann bin ich sehr happy. Denn genau so soll das sein.

Thematisch stand das Jahr ganz unter der Icinga2-Flagge — so mancher Artikel schaffte es bis zur Veröffentlichung — und auch der Director hielt mich auf Trab. Der Besuch des Icinga Camp Berlin stellte hierbei ein lehrreiches Highlight dar Ich befasste mich viel mit openHAB, ärgerte mich mit meinem 2008er Mac Pro herum, der mir zunehmend den Dienst verweigerte, und gabelte schließlich einen 2010er Mac Pro auf, der brav tut, was er soll. (Bislang zumindest. *klopfaufholz*)

Es ist das Jahr, in dem ich mir einen Wunsch erfüllte, den ich sicher schon seit 1999 mit mir herumtrug: ich verfasste meinen ersten Praxis-Artikel für die c’t, und ja, darauf bin ich stolz. Immerhin 5½ redaktionelle Seiten nebst eines Fotos des heimischen Fernsehers Eine spannende Sache, die zu sehr viel Resonanz auf allen Kanälen führte. Noch gehe ich die Sache mit den Artikeln ein wenig zu umständlich an, aber ich vertraue darauf, dass sich diesbezüglich 2017 eine gewisse Routine einstellen wird…

Was der Artikel einbrachte, floss der Anschaffung meiner neuen Nähmaschine, einer wunder-wunderbaren Pfaff Creative 1.5, zu. Einen Großteil der Kindergarderobe schneidere ich inzwischen selbst, und mit dem richtigen Handwerkszeug macht das einfach doppelt Spaß! Ich traute mich an die Umsetzung einer 1,60m auf 1,20m großen Patchwork-Decke — eine Sache, die ich bisher für mich ausgeschlossen hatte — und machte damit jemanden zu Weihnachten ganz schön froh.

Definitiv eine der schönsten Erinnerungen ist unser Sommerurlaub auf Gran Canaria — ich hatte mir so sehr gewünscht, meinen Mädels das Meer zu zeigen, und endlich war es soweit! Eine magische Woche für uns alle, von der auch die Kinder nach wie vor zehren. So muss ich mich regelmäßig aufs Bett setzen, das ein Flugzeug ist — K1 ist dann »der PilotTM« und K2 die schlecht gelaunte Stewardess, die mir den Kaffee wegtrinkt und mich anschnauzt, ich sei nicht angeschnallt und solle gefälligst das Handy ausschalten. Beide schwärmen von Eis-Schoko und Vormittagen am Strand und ich…

Ausblick auf 2017

tja, damit wären wir auch schon beim Ausblick auf 2017. Denn ich hoffe sososososo sehr, dass wir es auch dann nochmal auf die Insel schaffen. Unsere letzte Chance, außerhalb der Ferienzeiten zu reisen, denn während K2 im Januar ihren dritten Geburtstag feiern und ein Kindergartenkind werden wird, wird K1 im Herbst bereits eingeschult. Große Veränderungen, die da ins Haus stehen, und manchmal bin ich ängstlich.

Der nächste Artikel steckt bereits in der Queue und wird bereits in absehbarer Zeit in den Druck gehen — was definitiv ein Grund für hüpfhüpfhüpfhüpfhüpf ist — und weitere Artikel schwirren in meinem Hinterkopf und wollen zu Papier gebracht werden. Mal sehen, was davon sich umsetzen lässt…

Im März darf ich erneut zum Icinga Camp Berlin, und während ich 2016 auf einen Kaffee beim MfS vorbei schaute, möchte ich diesmal die Gedenkstätte Hohenschönhausen besuchen — mal sehen, ob das auch klappt.

Viel Zeit mit meinen wundervollen Kindern verbringen; nähen, pfriemeln, Neues zulassen; einfach ich sein und — dringend nötig! — deutlich mehr auf die Meinung anderer pfeifen.

UnterschriftEuch wünsche ich einen guten Rutsch, wo auch immer ihr gerade rutscht. Was sind eure Träume und Pläne für die nächsten 12 Monate? Ich freue mich auf euch, hier und auf allen übrigen Kanälen — wir sehen uns 2017!

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2012 gab es nichtmal einen Jahresrückblick. Aus Gründen.

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